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Kurz & bündig

  • Jahrgang 1990 und wohnhaft in Waltalingen ZH

  • Pflegeexpertin APN mit Master of Science in Pflege, Schwerpunkt psychische und psychosomatische Erkrankungen

  • verheiratet und eine Tochter (2022)

  • seit 2016 regelmässige Laufleitereinsätze

  • 2019 Fachausbildung Erwachsenensport Running / 2023 Fachkurs Trainingsplanung & Ausbildung zum Female Perfomance Coach  

Wie es dazu kam, so wie es kam...

 

 

Die Anfänge

 

Durch mein Maturarbeitsprojekt "Von Null auf Halbmarathon" kam ich mit 18 Jahren zum Laufsport. Danach wusste ich, dass ich meine sportliche Leidenschaft gefunden hatte. Begeistert verschlang ich jegliche Literatur über das Laufen und die Trainingslehre. Bald kamen die ersten Erfolge und schliesslich immer ambitioniertere Ziele. 2017 und 2018 konnte ich dann meine grössten Erfolge feiern: Zweimal lief ich den Marathon unter den magischen 3 Stunden (Zürich und Berlin). 

 

 

 

 

Die Krise

Anstatt mich auf den Erfolgen auszuruhen, forderte ich mich umso mehr.

Die Wende kam zum Jahreswechsel 2020. Ein Jahr zuvor hatte ich die Pille abgesetzt, da ich zunehmend Nebenwirkungen verspürte. Meine Periode liess aber auf sich warten. Zunehmend wurde ich skeptisch. Meine Frauenärztin riet mir zu künstlichen Hormonen um den Zyklus "anzukicken". Ich sah nicht ein, wieso ich dieses Symptom einfach mit Medikamenten überdecken sollte, sondern wollte das Problem an der Wurzel packen. Also machte ich mich auf meinen eigenen Heilungsweg.

In der folgenden Zeit begann ich mich mehr und mehr mit dem weiblichen Zyklus zu beschäftigen. Als Pflegewissenschaftlerin hatte ich schon immer eine Leidenschaft für Gesundheitsthemen. ​

Ich realisierte, dass ausbleibende und unregelmässige Zyklen bei Sportlerinnen leider keine Seltenheit sind. Bei mir selbst war das Problem wahrscheinlich schon vorbestehend, die Pille hatte es jedoch maskiert.

Bei meinen Nachforschungen musste ich mit Entsetzen feststellen, dass die allermeisten Gesundheitsstudien an Männern gemacht wurden und die Ergebnisse einfach auf Frauen adaptiert werden. Mittlerweile weiss ich, dass sich der weibliche Körper in seinen Bedürfnissen grundlegend vom männlichen unterscheidet. Ich änderte einiges: Mein Training, meine Ernährung, aber auch meine Einstellung mir selbst, dem Sport und meiner Weiblichkeit gegenüber. Die Anstrengungen wurden dann belohnt: Bald liess sich meine erste Periode blicken.

 

 

Die Wende

Mittlerweile bin ich Mama einer kleinen Tochter. Die Zeit der Schwangerschaft und danach ist und war in vielerlei Hinsicht eine lehrreiche. Und auch da merkte ich wieder, wie einzigartig die Herausforderungen für aktive Frauen sind. Es gibt ganz wenig Literatur über den sicheren sportlichen Wiederaufbau nach der Schwangerschaft, ich musste mir vieles einzeln zusammensuchen. Ausserdem sind nun Zeit und Organisation für das Training, aber auch Schlaf und Regeneration mit einem Kleinkind plötzlich eine Herausforderung.

Schon seit 2016 machte ich regelmässig Leiterinneneinsätze in Laufwoche. Im 2019 absolvierte ich  dann die Ausbildung zur Runningleiterin ESA, gefolgt von diversen Weiterbildungen. Seither habe ich Frauen und Männer in allen Altersstufen und mit allen möglichen Zielen begleitet. Gerade letztes Jahr hat mir gezeigt, dass sich meine zwei Leidenschaften Sport und Frauengesundheit vereinen lassen. Frauen laufen anders und die Dynamik in Laufgruppen für Frauen ist eine einzigartige, die ich kaum in Worte fassen kann.

In meinem Leben hat sich vieles geändert, das Laufen ist aber weiterhin mein treuer Begleiter. Es fordert mich physisch und mental, schenkt mir Entspannung, lässt mich die Natur entdecken und meinen Körper intensiver spüren. Mit dem Laufen und mir ist so wie mit mancher Beziehung: Wir mussten uns eine Weile distanzieren, um uns dann wieder neu kennen und lieben zu lernen.  

Ich werde vielleicht nie mehr die Bestzeiten laufen, die ich mal gelaufen bin. Aber was mein grosses Anliegen ist: Frauen sollten aktiv sein, und dass aus Freude und nicht aus falschen Motiven oder Zwang. Es würde mich deshalb riesig freuen dir ein Stück meiner Begeisterung für den Laufsport weitergeben zu können.

Melanie Weilenmann

 

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Meine grössten sportlichen Erfolge

  • 2017: Zürich Marathon: 2:59.00 (1. Rang W20, 5. Rang Overall), K47 Swissalpine Davos: 4. Rang AK, 11. Rang Overall)

  • 2018: Berlin Marathon: 2:59:07 (93. Rang Overall)

  • 2019: 10km Cityrun Zürich Marathon: 38:06 (2. Rang AK, 3. Rang Overall), Frauenfeld Halbmarathon: 1:21:13 (2. Rang AK, 3. Rang Overall), 3. Rang AK Zürich-Laufcup-Gesamtwertung

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